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Isolierung von Färbemaschinen

Im Rahmen des Audits der DBE, das bei einem Kunden der Textilbranche erstellt wurde, wurde die Durchführung einer Modernisierung vorgeschlagen, die auf der Isolierung von Prozessmaschinen, d. h. Färbemaschinen, beruht.

Isoliert wurden die Anlagen mittels Ummantelung aus synthetischem Kautschuk, der eine Außenschicht aus Aluminiumfolie hat. Um die Begründetheit der Investition zu bewerten, wurden eine Messung der für den Prozess benötigten Wärmeleistung und eine Messung der Menge sowie der Leistung des Kaltwassers der isolierten Maschinen durchgeführt. Die erzielten Ergebnisse wurden mit den Ergebnissen der Messungen unisolierter Maschinen verglichen. Die Messungen wurden für vergleichbare Prozesse durchgeführt.

Aus den Messungen resultiert, dass für einen identisch verlaufenden Heizprozess die Wärmeleistung, die zur Erwärmung des Wassers auf die erforderliche Temperatur benötigt wird, begrenzt wurde. Es verringerte sich auch der Wärmeverbrauch während der Stabilisierung der Temperatur des Prozesswassers außerhalb der Zeit der grundlegenden Erwärmung des Verfahrenswassers.

Die Messungen zeigten, dass die Isolierung der Anlage zu einer Reduzierung des Wärmeenergieverbrauchs um über 50 Prozent gegenüber dem Zustand der Anlagen ohne Isolierung geführt hat.

Die Isolierung der Färbemaschinen hat auch einen Einfluss auf den Verbrauch des Kaltwassers zur Abkühlung des Prozesswassers. Als Kühlmittel wird reines aufbereitetes Wasser verwendet. Durch die Isolierung der Färbemaschine stieg ihr Verbrauch aufgrund der geringeren Wärmestrahlung von der Anlage und die Notwendigkeit, eine größere Menge Kälte von außen zur Abkühlung derselben Menge an Wasser bereitzustellen.

Ähnlich wie bei der unisolierten Färbemaschine liegt die Temperatur des erwärmten Kaltwassers nicht über 100°C und fällt nicht unter 30°C. Doch es erhöhten sich die Kälteleistung, der von der Anlage abgeleitete Wasserstrom und die Zeit der Abkühlung des Verfahrenswassers. Im Zusammenhang damit ist die Menge dieses Wassers größer, d. h. circa 6 m3, aber es hat auch eine niedrigere Durchschnittstemperatur, bis zu 50°C. Dieses Wasser wird jedoch als Prozesswasser verwendet, was den energetischen Effekt der Modernisierung erhöht. Das Wasser aus den Färbemaschinen ist reines aufbereitetes Wasser, das nach dem Prozess der Abkühlung von Prozesswasser erwärmt ist.

Durch die Modernisierung konnte eine Energieeinsparung von 20,93 MWh erzielt werden, während die Kosteneinsparungen bei 554 000,00 EUR und die Investitionsaufwendungen bei 51 000,00 EUR lagen.

Dr.-Ing. Anna Marchut
Projektleiterin, DB Energy

Projektleiterin. Spezialistin für Erstellung von Projektkonzepten zur Modernisierung und zu Investitionen zur Steigerung der Energieeffizienz von Industrieprozessen. Studiengang an der Technischen Universität Rzeszów in Umwelt-Engineering mit dem Schwerpunkt Alternative Energieträger. Sie verfügt über die Qualifikationszulassungen der Gruppen G-1/E, G-2/E, G-2/D, G-3/E und G-3/D.

TätigkeitsbereichWir arbeiten mit Energie auf der ganzen Welt

Wir führen Energieeffizienzaudits in mittelständischen und großen Industrieunternehmen durch, wobei wir schlussendlich real Reduzierungen des Energieverbrauchs bei unseren Kunden erzielen. Bisher wurden auf Basis der Planungen unseres Teams Modernisierungen mit Gesamtkosten von über 750 Mio. EUR durchgeführt, was zu einer Reduzierung des Energieverbrauchs um mindestens 5,1 TWh beitrug und bisher jährliche Einsparungen von circa 220 Mio. EUR ermöglichte.

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