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Einbau eines Systems zur Rückgewinnung von Druckluft aus einer Prozessmaschine

Bei einem unserer Kunden wandten wir die Rückgewinnung von Druckluft an. Wie man erwarten konnte, erwies sich dies als eine Lösung, die nicht nur aus technischer Sicht vorteilhaft, sondern auch wirtschaftlich effektiv ist.

Die Technologie des Formens von Elementen aus Kunststoffen auf Streck- und Pressblasmaschinen nutzt beim Hauptvorgang des Blasens im Produktionsprozess Druckluft eines Drucks von 30-36 bar. Bei der Produktion von Elementen aus Kunststoffen wird eine sehr große Menge von Hochdruckluft verbraucht und gleichzeitig hohe Energiekosten aufgrund ihrer Erzeugung generiert. Die ausgeblasene Luft wurde nach dem Abschluss des Formungszyklus in die Atmosphäre geleitet. Der Auditor schlug den Einbau eines Systems vor, das die Rückgewinnung der Druckluft ermöglicht, die immer noch über einen ausreichenden Restdruck verfügt und im Prozess eingesetzt werden kann.

Die Installation dieser Lösung reduzierte die Menge der erzeugten Luft in einem Niederdrucknetz innerhalb eines Jahres um 29 %, was sich unmittelbar auf die Einsparungen auf einem Niveau von
56 000,00 EUR auswirkte. Die Investitionsrückflussperiode lag unter anderthalb Jahren.

Dr.-Ing. Anna Marchut
Projektleiterin, DB Energy

Projektleiterin. Spezialistin für Erstellung von Projektkonzepten zur Modernisierung und zu Investitionen zur Steigerung der Energieeffizienz von Industrieprozessen. Studiengang an der Technischen Universität Rzeszów in Umwelt-Engineering mit dem Schwerpunkt Alternative Energieträger. Sie verfügt über die Qualifikationszulassungen der Gruppen G-1/E, G-2/E, G-2/D, G-3/E und G-3/D.

TätigkeitsbereichWir arbeiten mit Energie auf der ganzen Welt

Wir führen Energieeffizienzaudits in mittelständischen und großen Industrieunternehmen durch, wobei wir schlussendlich real Reduzierungen des Energieverbrauchs bei unseren Kunden erzielen. Bisher wurden auf Basis der Planungen unseres Teams Modernisierungen mit Gesamtkosten von über 750 Mio. EUR durchgeführt, was zu einer Reduzierung des Energieverbrauchs um mindestens 5,1 TWh beitrug und bisher jährliche Einsparungen von circa 220 Mio. EUR ermöglichte.

Wir arbeiten mit Energie auf der ganzen Welt

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