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PGNiG kann der Staatskasse bei der Übernahme der russischen Geschäftsanteile am Chemiekonzern Grupa Azoty helfen

PGNiG kann der Staatskasse bei der Übernahme der russischen Geschäftsanteile am Chemiekonzern Grupa Azoty helfen - Der russische Marktführer der Düngemittelbranche, die Gesellschaft Acron, führt Gespräche mit dem polnischen Ministerium für Staatsvermögen über die Veräußerung der Geschäftsanteile an dem größten Chemieunternehmen in Polen, der Grupa Azoty - teilt die Agentur Reuters mit. Nach Informationen des Portals BiznesAlert.pl wurde die Gesellschaft im Juni durch die polnische Regierung in die Liste geschützter Rechtsträger, entsprechend dem Gesetz über den Schutz einiger Investitionen, eingetragen. Die Staatskasse kann am Kauf der Geschäftsanteile interessiert sein. Eine der Quellen der Agentur Reuters weist auf die mögliche Hilfe der PGNiG beim Erwerb dieser Geschäftsanteile hin.

Der russische Marktführer der Düngemittelbranche, die Gesellschaft Acron, führt Gespräche mit dem polnischen Ministerium für Staatsvermögen über die Veräußerung der Geschäftsanteile an dem größten Chemieunternehmen in Polen, der Grupa Azoty - teilt die Agentur Reuters mit. Nach Informationen des Portals BiznesAlert.pl wurde die Gesellschaft im Juni durch die polnische Regierung in die Liste geschützter Rechtsträger, entsprechend dem Gesetz über den Schutz einiger Investitionen, eingetragen. Die Staatskasse kann am Kauf der Geschäftsanteile interessiert sein. Eine der Quellen der Agentur Reuters weist auf die mögliche Hilfe der PGNiG beim Erwerb dieser Geschäftsanteile hin.

Acron versuchte im Jahr 2012, ein Kontrollpaket der Aktien von Azoty Tarnów zu erwerben. In dieser Zeit erfolgte die Fusion von Azoty Tarnów und Azoty Puławy und durch die Gründung des Chemiekonzerns Grupy Azoty scheiterten die Versuche des russischen Unternehmens. Die russische Firma hielt 13 Prozent der Geschäftsanteile. Das von Wiaczesław Kanotor geführte Unternehmen hält dank der Anteile an den von ihm beherrschten Gesellschaften 20 Prozent der Geschäftsanteile an dem polnischen Chemiekonzern. Die Gesellschaft wurde entsprechend dem Gesetz über den Schutz einiger Investitionen, das im vergangenen Jahr in Kraft trat, in die Liste der geschützten Rechtsträger eingetragen. Daraufhin flaute das Interesse seitens der Russen an der Übernahme einer größeren Anzahl der Geschäftsanteile deutlich ab. Im Jahr 2016 verkauften sie einen geringen Teil der Geschäftsanteile.

Nach den Vorschriften des Gesetzes kann eine Gesellschaft den geschützten Status erlangen, wenn sie eine Geschäftstätigkeit in Branchen ausübt, die als Schlüsselbranchen definiert sind, einen wesentlichen Anteil am Markt inne hat, ihre Übernahme eine ernsthafte Gefahr für grundlegende Interessen des Staates darstellen kann und kein anderes, weniger restriktives Schutzmittel anwendbar ist.

Nach einer der Informationsquellen der Agentur Reuters soll die Staatskasse am Erwerb von der russischen Seite der Geschäftsanteile an dem Chemiekonzern Azoty interessiert sein. Ein Problem sei allerdings die Finanzierung dieser Transaktion. Die Aktien des Chemiekonzerns Azoty haben an der Börse einen Wert pro Aktie von 64,20 PLN, was bedeutet, dass sich der Wert des von Acron gehaltenen Kontrollpakets auf circa 1,3 Mrd. PLN beläuft. Die Quellen von Reuters behaupten, dass die Staatskasse derzeit verschiedene Optionen für den Erwerb der Aktien von Azoty in Betracht ziehe. Eine der Quellen gibt an, dass das Ministerium PGNiG als potenziellen Erwerber genannt habe. Eine andere Quelle aus dem Umfeld der Gesellschaft informierte Reuters, dass dies weniger wahrscheinlich sei, weil PGNiG bereits zur Rettung der Bergwerke engagiert sei - wie man auf dem Portal BiznesAlert.pl lesen kann.

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Wir führen Energieeffizienzaudits in mittelständischen und großen Industrieunternehmen durch, wobei wir schlussendlich real Reduzierungen des Energieverbrauchs bei unseren Kunden erzielen. Bisher wurden auf Basis der Planungen unseres Teams Modernisierungen mit Gesamtkosten von über 750 Mio. EUR durchgeführt, was zu einer Reduzierung des Energieverbrauchs um mindestens 5,1 TWh beitrug und bisher jährliche Einsparungen von circa 220 Mio. EUR ermöglichte.

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